EuropäerInnen sorgen sich um ihre Daten und fehlt es an Informationen

„Im Auftrag der Europäischen Union [wurde] untersucht, wie die Bürger Europas über die Sicherheit ihrer Daten denken. Befragt wurden 27000 Bürger und 5000 Unternehmen aus allen 27 Mitgliedstaaten.

Das Ergebnis kann man als nicht sonderlich zufriedenstellend bezeichnen. Weit mehr als die Hälfte, etwa 64 Prozent, empfinden ihre Daten im Internet oder auf den Übertragungswegen als unzureichend geschützt. Beklagt wird vor allem der Mangel an Information und öffentlichen Diskurs zu diesen Themen. Schlimmer noch: Datenschutzbehörden sind den meisten Bürgern nicht geläufig. Nur 28 Prozent der Befragten wussten überhaupt, dass es solche Institutionen in ihren Ländern gibt.“

Text stammt von gulli.com und beruft sich auf edri.org (die europäische Dachorganisation von 28 Datenschutz- und Bürgerrechtsbewegungen).

~ von Peter Leuchtturm am 26. April 2008.